Vor siebzehn Jahren, am Feiertag der orthodoxen Ostern, haben die NATO-Truppen, ohne Zustimmung des UN-Sicherheitsrates, die souveräne Republik Jugoslawien bombardiert.

 

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Tausende von Zivilisten wurden getötet, darunter mindestens 800 Kinder. Im Laufe der nachfolgenden Aggression besetzten die NATO-Truppen, die alten serbischen Böden Kosovo und Metochien. Und haben sie dann den albanischen Mafia-Clans übergeben, die aus Brüssel gesteuert werden.

Auf dem Territorium des Kosovo haben Slawen seit dem Sieben Jahrhundert gelebt. Am Ende des zwölften Jahrhunderts unter Stefan Neman hat das serbische Fürstentum Raszien das Kosovo und Metochien erobert und es wurde ein Königreich, und Kosovo ist zum religiösen, politischen und kulturellen Zentrum Serbiens geworden.

Das politische und administrative Zentrum des Atlantikblocks ist Brüssel, wo sich der Sitz der NATO befindet. Genau von hier, aus dieser Höhle der Schlange, hat der NATO-Generalsekretär Javier Solana am 24. März 1999 dem Kommandeur der NATO-Truppen in Europa, dem US-General Wesley Clark den Befehl gegeben, Jugoslawien zu bombardieren.

Das Wort Brüssel bedeutet «Siedlung auf dem Sumpf.» Die erste Erwähnung über Brüssel ist erst im Jahr 996 in einer Urkunde von Otto dem Großen gefunden worden. Mit anderen Worten, ist es deutlich, Kosovo und Serbien sowohl in Bezug auf Geschichte und Natur höher steht.

Die Hintergründe der NATO-Aggression waren die üblichen westlichen «Werte»: Eifersucht und Gier. Das Zentrum der Erzindustrie von Kosovo ist die Stadt Novo Brodo, die im Mittelalter die Hauptstadt des serbischen Reiches war. Dank der großen natürlichen Reserven von Kupfer, Blei, Zink, Silber und Gold wurde seit 70 Jahren das Bergbau- und Aufbereitungskombinat «Trepca» ein Weltriese in der Buntmetallindustrie.

Während der deutschen Besetzung von Jugoslawien hat die Haupterzgrube Stari Trg 40% des Bleis für die militärischen Bedürfnisse der Wehrmacht und Herstellung von Batterien für U-Boote geliefert. Nach dem Sieg der jugoslawischen Partisanen wurde das Bergbau- und Aufbereitungskombinat «Trepca» verstaatlicht. «In diesem Erz ist mehr als 30% Blei und Zink, — sagt Novak Bielitsch, Direktor der Anlage» Trepca «.

Wir exportieren Produkte nach Frankreich, Schweiz, Griechenland, Schweden, Tschechische Republik, Russland und Belgien. In den letzten drei Jahren haben wir 2.538.124 Tonnen Erz und 139,789 Tonnen reines Blei, Zink, Cadmium, Silber und Gold gefördert.» Die Reserven von Blei und Zink-Erz werden auf fast 46 Millionen Tonnen geschätzt, was das Kombinat «Trepca» für weitere 40 Jahre mit Arbeit versorgt.

Nach Recherchen der Spezialisten vom Belgrader Institut «Geozavod» betragen die Kupferreserven mehr als 35 Millionen Tonnen. Die Gesamtkosten der strategischen Erzreserven des Kosovos werden auf eine Billion US-Dollar beziffert. Daher ist klar, warum die NATO gefordert hat , «die serbischen Truppen aus dwn serbischen autonomen Regionen Kosovo und Metochien abzuziehen.»

Nachdem Jugoslawien dies verweigerte, wurden alle strategischen und industriellen Gebäude in den großen Städten Jugoslawiens bombardiert, darunter Belgrad, sowie auch zahlreiche zivile Ziele, darunter auch Wohngebiete.

 

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Am Tag der Auferstehung Christi haben die Serben bereits dreimal (1941, 1944 und 1999) „Geschenke“ erhalten, die Tod und Zerstörung bringen. Die Serben wissen, dass zusätzlich zu Ostereier, Osterhasen und Osterhühner gibt es noch … Osterbomben. Das passt nicht im Kopf, aber in vielen NATO-Raketen und Bomben wurde geschrieben: «Happy Easter!» Bei dieser Maßnahme nahmen 14 Ländern teil, die 1.200 Flugzeuge zur Verfügung hatten.

Die Marine-Gruppe bestand aus drei Flugzeugträgern (American Enterprise und Nassau, Französischer «Foch», die zusammen mit den Begleitschiffen sich in der Adria und im Ionischen Meer befanden), 6 Angriffs-U-Boote, 2 Kreuzer, 7 Zerstörer, 13 Fregatten, 4 große Landungsschiffen.

Der gesamte menschliche Bestand der NATO-Streitkräfte, der an der Operation beteiligt war, hat 60 Tausend Menschen überschritten.

 

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Nach Länder war die Zahl der beteiligten Flugzeuge folgende: 480 US-Flugzeuge, 81 – Frankreich 42 – Italien 28 – Großbritannien16 — Deutschlands und Niederlanden 10 — Belgien 8 — Norwegen 6 – Kanada 4 — Türkei, Spanien und Dänemark jeweils 1 und 3 von Portugal.

Der formale Grund dafür war die Entdeckung eines zivilen Massengrabs im kosovarischen Dorf Racak, wo angeblich von albanischen Zivilbevölkerung von serbischen Truppen erschossen waren wäre. Es zeigte sich später, dass dies eine Fälschung, die mit Beteiligung von westlichen Geheimdiensten organisiert worden war.

Die überwiegende Mehrheit der Begrabenen waren Militante der «Kosovo-Befreiungsarmee», die in verschiedenen Gebieten der Provinz in Auseinandersetzungen mit jugoslawischen Sicherheitskräften getötet wurden.

 

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Während der Operation, innerhalb der 78 Tage flogen die NATO-Flugzeuge 37.000 Einsätze, es wurden mehr als 23.000 Bomben (darunter auch Kassettenbomben) und Raketen ausgeklinkt. Man verwendete meist Munitionseinheiten, die abgereichertes Uran enthält.

Die hochpräzise NATO-Raketen schlagen unter anderem in folgende Ziele ein: eine Schule und einen Kindergarten in der Stadt Novi Sad, dem karitativen medizinischen Zentrum in Aleksinac, einem Wohnhaus in Novi Pazar (mehrere Dutzend Tote und Verletzte), Skigebiet Zlatibor, einen Reisezug (Nummer 393), der vom Nischen nach Athen fuhr, das Gebäude der chinesischen Botschaft in Belgrad, ein Business-Center «Ushche» in Neu-Belgrad, wo sich die TV-Unternehmen «BK», «Rosa», «Koshava», „SPS“ und zwei Dutzend Büros verschiedener Unternehmen befanden, ein Bus der Firma «Nis Express» auf einer Brücke in der Nähe von Pristina (23 Menschen sind ums Leben gekommen, und nachdem die Ärzte ankamen, wurde eine zweiter Schlag versetzt, infolge dessen sind mehrere Ärzte getötet worden).

 

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Kurz nach der Beendigung des NATO-Bombardements, das fast die gesamte Infrastruktur von Jugoslawien zerstörte, hat Samuel Berger, Assistent des US-Präsidenten für die nationale Sicherheit, angekündigt, dass die Schmelzöfen «Trepca» für das Verbrennen von der Leichen von 1500 Kosovo-Albaner verwendet waren, die vermisst worden.
Obwohl die OSZE-Experten diesen Vorwurf zurückgewiesen haben, unter Hinweis darauf, dass das Eisenhüttenwerk Zvecan seit Beginn der NATO-Bombardierung nicht gearbeitet hat, haben am 14. August 2000 um halb fünf Uhr morgens haben etwa 3000 NATO-Soldaten das Werk betreten und es geschlossen, und Tausenden von Serben auf die Straße vertrieben.

 

Noch vor der NATO-Aggression sagte Novak Bielich:

 

«Der Krieg im Kosovo geht um die Erzgrube, und sonst nichts. Dass ist Serbien, es ist quasi das serbischen Kuwait. Kosovo ist das Herz Serbiens. Außerdem hat das Kosovo 17 Milliarden Tonnen Kohlereserven. «

 

Auf ein „merkwürdiges» Zufall hin blieb «Trepca» während der 37.000 NATO-Flugzeugen unberührt, während die anderen Industriegebiet mit größter Sorgfalt zerstört waren.

 

Zum Beispiel die jugoslawische Ölindustrie. Hier ist eine typische Nachricht in den Medien der Zeit (Boston Globe):

«Gestern sind Hunderte Soldaten der „Friedenstruppen“ unter der Führung der NATO mit Mullbinden für den Schutz vor giftigen Rauch, in den Schmelzbereich im Kosovo eingedrungen, der unter der Kontrolle der Serben ist, und schlossen ihn. Dann haben sie Gummigeschosse und Tränengas verwendet, um Demonstranten zu zerstreuen…Über 900 Soldaten der „Friedenstruppen“ umgeben das Gebiet von der Größe von rund 160 Quadratmetern um die riesige Anlage, bevor sie in den Kohleminenkomplex eingedrungen sind … … Soldaten schnappten eifrig nach Luft in den Clubs von schwarz-weißen Rauch, die veraltete Rohre rülpsten.“

 

Die NATO hat schon öfters den Krieg unter verschiedenen «humanitären» Vorwänden angefangen, aber wahrscheinlich das erste Mal in ihrer Geschichte wurde Waffengewalt gegen die angeblichen Verschmutzung der Umwelt verwendet! Ein Kommentator bemerkte, dass die Mullbinden eine Erfindung der Medien waren, weil sie gegen den Bleirauch nutzlos sind.

Aber der wichtigste Platzt in der Struktur der Mineralreserven von Kosovo nimmt die Braunkohle ein. Deren Reserven betragen 14,7 Milliarden Tonnen, somit mengengemäß etwa Nummer 5 weltweit. Diese Kohle enthält eine geringe Konzentration an Schwefel. Nach der jüngsten Forschungen wurden drei Braunkohlebecken festgestellt: Kosovo, Metochijskij und Drenitschesky.

 

Vor der Verabschiedung der UN-Resolution Nummer 1244 und dem Eintritt am 12. Juni 1999 ins Kosovo der «Friedenssicherungskräften“ KFOR hat die Kohlengewinnung das Unternehmen «Kosovo» aus Obilic betrieben.

 

Nach der Ankunft der KFOR wurden etwa 8.000 Mitarbeiter der serbischen und anderen nicht-albanischen Nationalitäten aus der Rohstoffindustrie und Heizkraftwerken Kosovo 1 und Kosovo 2 vertrieben. Die Gruben wurden dann umbenannt, und die Arbeit an diesen wurde allein den Albaner überlassen.

 

Von Andreij Wadjaew

 

 

Wir bedanken uns bei Johannes Normann für die Korrektur der deutschen Texte