Das Flüchtlingsproblem auf der griechischen Insel Lesbos ist trotz fehlendender Unterstützung seitens der EU größtenteils gelöst worden, wie Bürgermeister Spyros Galinos auf der internationalen Tourismusmesse MITT in Moskau mitteilte.

 

„In ganz Griechenland haben wir den stärksten Schlag abbekommen“, sagte Galinos gegenüber Journalisten.

 

Die griechische Insel Lesbos liegt nahe der türkischen Küste, deswegen kamen hier in den Jahren 2014 und 2015 auch massenweise Flüchtlingsboote aus der Türkei an, zumeist mit Flüchtlingen aus Syrien.

 

Dem Bürgermeister zufolge hat die Insel das Problem inzwischen jedoch größtenteils regeln können, und das ohne große Hilfen seitens der EU.

 

„Flüchtlinge sind nicht nur unser Problem, sondern das der ganzen Europäischen Union. Aber die EU kommt nur ganz langsam voran. Deswegen übernahmen wir die Hauptlast und regelten das Problem in eigener Regie. Wir konnten die Lage wieder normalisieren, notwendige Hilfe leisten sowie Bedingungen für ein normales Leben für die Menschen sichern, die bei uns angekommen sind“, so Galinos.

Derzeit würden Migranten, die auf Lesbos weiterhin ankommen, das Leben der Insel nicht mehr stark beeinflussen. „Die wenigen Menschen, die derzeit auf der Insel eintreffen, werden in gut organisierten, komfortablen Zentren untergebracht, bevor sie registriert werden und sich weiter begeben. Lesbos lebt wieder in einem normalen Rhythmus“, schloss Galinos.

Quellen: Sputniknews, RIA