Die Türkei versucht, die Waffenruhe in Syrien zu sprengen und die Lage vor Ort anzuheizen, wie die Vorsitzende des russischen Föderationsrates, Walentina Matwijenko, gegenüber der Agentur RIA Novosti erklärte.

 

„Es wird versucht, die Waffenruhe zu sprengen, die Situation anzuheizen. Darunter auch durch die Türkei, die von Anfang an in Syrien eigene geopolitische Interessen verfolgte und die kurdische Bevölkerung noch immer angreift, obwohl das die erzielten Vereinbarungen, die Resolutionen des UN-Sicherheitsrates nicht zulassen“, so Matwijenko.

 

Wie die Politikerin weiter sagte, sei „der Hintergrund einer solchen Politik offensichtlich – jemand will sich dort nicht damit abfinden, dass das Volumen der Erdölförderung und des Erdölverkaufs, womit sich die Türkei aktiv befasst, abnimmt“.

 

„Wir erachten es als wichtig, dass die Vereinbarung über die Waffenruhe streng eingehalten wird. Man muss gemeinsam durchsetzen, dass sich alle Einflusskräfte Syriens im Rahmen des Genfer Prozesses an den Verhandlungstisch setzen und den verabschiedeten ‚Fahrplan‘ umsetzen“, betonte die Vorsitzende des russischen Föderationsrates.

 

Ihr zufolge verschwinde im Ergebnis der russischen Bemühungen langsam die Versorgung des IS und anderer internationaler terroristischer Organisationen mit Ressourcen, einschließlich finanzieller Mittel und Waffen. Zugleich könne man noch nicht von einer vollen Einschränkung der Kampffähigkeit des internationalen Terrorismus sprechen, erklärte Matwijenko.

 

„Die Bemühungen zu seiner Zerschlagung müssen fortgesetzt werden.  Und Russland, die USA und andere einflussreiche Staaten in der Nahost-Region tun das“, schloss die Oberhaus-Vorsitzende.

 

Quelle: Sputniknews