Wäre er Sprecher des türkischen Präsidenten gewesen, hätte Kremlsprecher Dmitri Peskow nach dem Abschuss eines russischen Kampfjets durch die türkische Luftwaffe ein Rücktrittsgesuch eingereicht, erklärte Peskow am Samstag.

 

„Russland ist nicht bereit, Kontakte zur Türkei wiederaufzunehmen, bis sich Ankara für den Jet-Abschuss entschuldigt hat.“

 

Russland werde nichts unternehmen, bis die Türkei das getan habe, was sich in solchen Situationen gebühre, sagte Peskow in einem Interview des russischen TV-Senders TVZ. Nur Ankara als Urheber der Krise könne deren Folgen minimieren.

 

„Russland ist im Moment überhaupt zu keinen Kontakten zur Türkei bereit. Davon kann keine Rede sein.“ „Noch vor einem halben Jahr galten die Beziehungen zwischen Russland und der Türkei als beispielhaft.“

 

Die Beziehungen zwischen beiden Ländern sind auf dem Tiefpunkt, nachdem die Türkei am 24. November vergangenen Jahres im türkisch-syrischen Grenzraum einen russischen Kampfjet abgeschossen hatte.

 

Quelle: Sputniknews