Die syrischen Regierungstruppen haben die Stadt Palmyra zusammen mit der Volksmiliz „Wüstenfalken“ unter Kontrolle gebracht und die Terroristen vertrieben. In den Kämpfen um die Stadt sollen sämtliche Selbstmord-Attentäter vernichtet worden sein. Das berichtet RIA Novosti sowie westliche Leitmedien.

 

Die Kämpfe sollen bis in den heutigen Morgen angedauert haben. Doch dann konnten alle syrischen Terroristen vertrieben werden. Einige Kämpfer der islamistischen Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (ISIS) sollen in der Nähe des Flughafens noch Widerstand geleistet haben, um den Rückzug von anderen Terroristen zu decken. Das berichtet Sputnik unter Berufung einer Militärquelle.

 

„Die in der Stadt gebliebenen Kämpfer waren Selbstmordattentäter, die den Widerstand leisteten, bevor sie alle vernichtet wurden“, so die Quelle.

 

Die syrische Armee und ihre verbündeten Milizen haben sowohl die Ausgrabungsstätte als auch die Wohngebiete wieder unter Kontrolle gebracht. Die Stadt zählt wegen ihrer antiken Ruineen zum Unesco-Weltkulturerbe. Die Stadt wurde im Mai 2015 von IS-Terroristen erobert und es wurden viele geschützte antike Denkmäler zerstört. Die russische Luftwaffe flog nach ihrem Teilabzug nur mit reduzierten Kräften gegen die Terrormiliz. Vor wenigen Tagen haben russische Jets im Raum Palyra 146 Feuerstellungen und weitere miliärische Objekte des IS vernichtet. Nach dieser Feueruntersützung konnten die syrischen Kräfte in die antike Stadt einrücken.

 

Von Christian Lehmann