Der Direktor des Föderalen Dienstes für Sicherheit der Russischen Föderation Alexander Bortnikow sagte vor Journalisten, dass die Sicherheitslage in Russland beherrschbar ist. Er räumte aber ein, dass es eine 100-prozentige Sicherheit nicht geben werde. Die Konfliktverhütung stehe aktuell im Vordergrund. Die Polizei wird modernisiert.

 

Nach den letzten Terroranschlägen in Belgien äußerte sich FSB-Direktor Bortnikow vor den Medien. Man beobachte die Sicherheitslage ständig und man versuche, Informationen von Kontaktleuten zu gewinnen. Allerdings sei es unmöglich, eine absolute Sicherheit zu garantieren. Die Nachrichtenagentur RIA berichtete, dass die Informationsgewinnung aus erster Hand – durch die ständige Lagebildänderung im Hinblick auf den internationalen Terrorismus – schwierig sei. Der Schwerpunkt liege bei der Prävention von Konflikten mit Terroristen.

 

Zudem werde die Polizei mit neuem Material ausgestattet und es werden Razzien in Gegenden stattfinden, wo man Zellen von Terroristen vermute. Bereits Ende September als die russischen Streitkräfte seinen Anti-Terror-Einsatz durchführten, wurden verschiedene Maßnahmen ergriffen, um die Stadt Moskau vor Terroranschlägen zu beschützen. Das teilte der Leiter der Direktion des Innenministeriums der Stadt Moskau vor Reportern mit.

 

Der FSB ging 1995 aus dem ehemaligen Sowjetischen Sicherheitsdienst KGB hervor. Im Gegensatz zu den Deutschen Nachrichtendiensten und Verfassungsschutzbehörden verfügt der KGB über Spezialeinheiten — Spetznaz -, die auch über polizeiliche und militärische Befügnisse verfügen.

 

 

Von Christian Saarländer