Russlands Präsident Wladimir Putin hat das Verteidigungsministerium beauftragt, bei der Minenräumung in Palmyra bestmöglich zu helfen. Das teilte er in einem Telefongespräch mit Syriens Präsident Baschar al-Assad mit.

 

„Das Verteidigungsministerium der Russischen Föderation wurde beauftragt, die syrische Seite bei der Minenräumung auf dem befreiten Territorium angesichts dessen Bedeutung für die Weltkultur maximal zu unterstützen“, heißt es in einer Mitteilung des Kreml-Pressedienstes.

 

Assad erklärte seinerseits, dass er mit aktiver Teilnahme der internationalen Völkergemeinschaft am Wiederaufbau von Palmyra rechnet.

 

Die Minen seien von den IS-Kämpfern vor ihrer Flucht aus der Stadt gelegt worden. Der historische Teil der Stadt ist von der syrischen Armee abgeriegelt, da die Zahl der Minen an Straßenrändern und in einzelnen Gebäuden sehr hoch ist.

 

In einem Telefonat mit der Unesco-Generaldirektorin Irina Bokowa versicherte Putn, dass das russische Kontingent am Minenräumen in der von den IS-Kämpfern befreiten Oasenstadt teilnehmen wird.

 

Der russische Präsident und die Unesco-Generaldirektorin haben sich darauf geeinigt, dass „die Unesco, Russland und Syrien in nächster Zukunft alle notwendigen Maßnahmen ergreifen werden, um den Schaden, den die Terroristen Palmyra zugefügt haben, zu begutachten sowie einen Plan zur Widerherstellung dessen, was noch gerettet werden kann, auszuarbeiten“.

 

Bokowa dankte Putin für dessen Beistand und bestätigte die Bereitschaft der Unesco zur Zusammenarbeit, so der Kreml-Pressedienst.

 

Quelle: Sputniknews