Die internationale Vereinigung von Organisationen von verschiedenen Hilfs- und Entwicklungsorganisationen gegen die Armut, Oxfam, hat einen Vorwurf gegen diverse reiche Länder erhoben, weil sie nur eine Teil der Flüchtlinge aus Syrien angenommen haben.

 

Nach Angaben aus dem Bericht, haben die hochentwickelte Länder im Jahr 2013 auf ihrem Gebiet für den ständigen Wohnsitzes nur 67.100. vor Krieg Fliehenden Syrer aufgenommen, während die Gesamtzahl dieser Flüchtlinge über 4,8 Millionen Menschen beträgt.

 

Somit haben die reichen Länder, wie es aus dem Bericht festzustellen ist, nur 1,39% der Flüchtlinge angenommen. Oxfam rief auf, bis Ende 2016 diese Zahl auf mindestes 10% zu erhöhen.

 

Als Beispiel der Länder, die ihre Verpflichtungen bezüglich Flüchtlingsannahme erfüllen, nennt Oxfam Kanada, Deutschland und Norwegen, während Australien, Finnland, Island, Schweden und Neuseeland nur etwa die Hälfte der Flüchtlinge aufnahmen, die sie zu übernehmen sollten.

 

Frankreich, wie im Bericht angegeben wird, nahm nur 1000 Syrer, während sein «fairer Anteil» etwa 26.000 Menschen sein sollte.

 

Die USA haben 1 812 Menschen angenommen, und versprachen, diese Zahl auf bis zu 10 Tausend zu erhöhen. Ihr «gerechter Anteil» soll 170 Tausend überschreiten, meint Oxfam.

 

Niederlande erfüllen ihre Verpflichtungen nur zu 7%, Dänemark — 15%, Großbritannien — 22%.

 

«Wir sollen den Syrer zeigen, dass» Solidarität «nicht nur ein leeres Wort ist», sagte der Direktor von Oxfam, Winnie Byanima.

 

Dieser verteilte am Dienstag den Bericht, er dient der Vorbereitung der Eröffnung einer internationalen Konferenz unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen in Genf über die Verteilung der syrischen Flüchtlinge.

 

Quelle: Interfax

 

 

Wir bedanken uns bei Johannes Normann für die Korrektur der deutschen Texte