„Ich kann das nicht akzeptieren, dass wir unter einer äußeren Verwaltung stehen. Es gefällt mir nicht, dass die Amerikaner die Ukraine regieren“, sagte Firtasch.

 

Er selbst habe nichts gegen die USA. Man solle jedoch nicht vergessen, dass die Ukraine ein souveräner Staat sei, der von den Ukrainern regiert werden müsse.
 
Firtasch betonte, dass es Washington innerhalb von zwei Jahren nicht gelungen sei, die Ukraine zu einem erfolgreichen Projekt zu verwandeln. Ganz im Gegenteil, die Amerikaner haben ihm zufolge das Land ebenso wie Syrien zum Bettler gemacht.

 

Der Geschäftsmann kritisierte die Regierung von Jazenjuk scharf und nannte ihn „einen politischen Bankrott“. Im Laufe von zwei Jahren haben die Beamten in Kiew deutlich gezeigt, dass „sie doof, ratlos sind und außer Selbst-PR nichts mehr können“, hieß es in dem Artikel.

 

Firtasch äußerte auch seinen Wunsch, in die Ukraine zurück zu kehren. Der Chef des ukrainischen Innenministeriums hat jedoch bereits versprochen, Firtasch auf dem ukrainischen Territorium sofort festzunehmen, falls ein entsprechender Antrag von US-Behörden eingehen sollte.

 

In den USA wird gegen Firtasch seit 2006 ermittelt. Die US-Justiz legt dem Geschäftsmann unter anderem Bestechung und die Bildung einer kriminellen Vereinigung zur Last. Der Unternehmer weist alle Anschuldigungen zurück.

 

Per US-Haftbefehl wurde Firtasch 2014 in Wien festgenommen, später wurde er gegen eine Kaution von 125 Millionen Euro – die höchste Kautionssumme in der österreichischen Rechtsgeschichte – freigelassen.

 

Quelle: Sputniknews