Kämpfer der Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) haben 35 Bewohner der irakischen Stadt Falludscha erschossen, wie das irakische Nachrichtenportal Almada unter Berufung auf eine Quelle aus der schiitischen Volkswehr mitteilt.

 

„Die Terroristen haben 35 Zivilisten hingerichtet, die aus der vom Daesh eingenommene Stadt fliehen wollten“, sagte einer der Kommandeure der schiitischen Volkswehr.

 

Ihm zufolge haben die IS-Kämpfer gedroht, diejenigen hinzurichten, die die Stadt zu verlassen versuchen, und verboten, sich dem Stadtrand zu nähern.

 

Falludscha in der westirakischen Provinz al-Anbar wird zurzeit vom Daesh kontrolliert. Die irakische Armee führt jetzt in der Provinz aktive Kampfhandlungen gegen die Terroristen.

 

Die Provinzhauptstadt Ramadi war noch im Dezember 2015 wieder unter Kontrolle der irakischen Armee gebracht worden.

 

Die Terrormiliz Daesh stellt derzeit eine der größten Gefahren für die globale Sicherheit dar. Innerhalb von drei Jahren brachten die Terroristen weite Teile Syriens und des Irak unter ihre Kontrolle. Sie versuchen außerdem, ihren Einfluss auch auf nordafrikanische Staaten, darunter Libyen, auszudehnen. Unterschiedlichen Angaben zufolge hat die Terrormiliz eine Fläche von bis zu 90.000 Quadratkilometern erobert. Der Organisation sollen zwischen 50.000 und 200.000 Kämpfer angehören.

 

Quelle: Sputniknews