Im Moment ist die türkische Artillerie an der Grenze zu Syriens Territorium stationiert. Die Behörden des Landes beabsichtigen die Angriffe wieder aufzunehmen, falls die Milizen von Kurden die Grenze zwischen den Städten Dzharablus und Azaz überqueren sollten.

 

Die Türkei achtet auf die Verlegung der kurdischen Selbstverteidigungskräften im Norden von Syrien und ist bereit den Beschuss von ihrer Lage wieder aufnehmen, wenn die kurdische Streitkräfte die Linie zwischen den Städten Dzharablus und Azaz überschreiten sollten, berichtet am Donnerstag die Zeitung Hürriyet.

 

Nach einer militärischen Quelle der Zeitung bereiten sich die syrischen Selbstverteidigungskräften vor, die Stadt Myunbich von der Terrororganisation «Islamischer Staat» (IS, verboten in Russland) zu befreien, die 40 Kilometer von der Stadt Dzharablus entfernt ist und sich an der Grenze zur Türkei befindet.

 

Wie bereits die Medien geschrieben haben, planen die USA den Islamischen Stadt aus den Gebieten zwischen der türkischen Grenze und dem Ort Myunbichem zu vertreiben, und dort die Einheiten der syrischen Kurden zu platzieren. Die US-Kämpfjets beschießen die IS-Stellungen in der Umgebung von Myunbicha.

 

Die türkische Armee wird in Syrien nicht eingreifen, wenn die kurdischen Einheiten auf die Linie Dzharablus-Azaz kommen werden, aber türkische Artillerie, die im Grenzgebiet stationiert ist, wird das intensive Feuer auf die Positionen der syrischen Kurden beginnen, sagt eine Quelle.

 

Die USA unterstützen Kurden im Norden von Syrien, weil sie glauben, dass sie gegen den IS kämpfen. Zuvor hat der türkische Präsident Tayyip Erdogan die USA für ihre Unterstützung der syrischen Kurden Partei der Demokratischen Union (PDS), die Ankara einer Verbindung zu der verbotenen türkischen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) verdächtigt, wiederholt kritisiert.

 

Sie forderte die US-Regierung eine Wahl zwischen der Türkei und der PDS zu treffen. Aber Washington weigert sich, die PDS als terroristische Organisation einzustufen und hat wiederholt Ankara aufgefordert, den Beschuss der Positionen der kurdischen Selbstverteidigungskräfte im Grenzgebiet von Syrien zu stoppen.

 

Quelle: RIA

 

 

Wir bedanken uns bei Johannes Normann für die Korrektur der deutschen Texte