Die Christen in der von der Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) besetzten syrischen Stadt Rakka befürchten ein Blutbad, weil IS-Kämpfer ihnen strengstens verboten haben, die Stadt zu verlassen, wie The Christian Post mitteilt.

 

„Die IS-Mitglieder denken, dass die Christen dem Westen gegenüber loyal gesinnt sind und dorthin wollen. Deswegen verhindern die Kämpfer jegliche Versuche christlicher Familien, Rakka zu verlassen“, zitiert die Zeitung einen Aktivisten der gesellschaftlichen Organisation zur Rettung der Rakka-Bewohner (RIBSS).

 

Ihm zufolge befürchten die Stadtbewohner Massenhinrichtungen von Christen. Wie der RIBSS — Aktivist weiter sagte, „befinden sich die Christen jetzt faktisch unter Hausarrest“.

 

Zuvor hatte Syriens Präsident Baschar al-Assad die Absicht bekundet, die IS-Hochburg Rakka von den Terroristen zu befreien.

 

Russland und der Iran erweisen Syrien dabei militärische Hilfe. Die antike Oasenstadt Palmyra konnte mit ihrer Unterstützung bereits zurückerobert werden.

 

Quelle: Sputniknews