Flüchtlinge in Griechenland wehren sich gegen die für sie vorgesehene Rückführung in die Türkei. Massenprotest formiert sich besonders auf der Ägäis-Insel Chios, wie der TV-Sender Mega berichtet.

 

Am Montag sollen illegal auf der griechischen Insel eingetroffene Flüchtlinge erstmals „ausgetauscht“ werden. Seit Sonntagmorgen strömen die Migranten zu den Hotspots, um Asylanträge zu stellen und somit der Abschiebung zu entgehen.

 

An Sonntagabend war es zwischen Bewohnern Chios‘ und Polizeikräften zu ersten Zusammenstößen gekommen. Die Menschen hatten versucht, die Polizei am Abtransport der Migranten zur Abschiebung zu hindern.

 

 

 

 

Auch auf Lesbos und Chios, ebenso auf dem griechischen Festland, wo noch immer Flüchtlinge nach der Schließung der Balkan-Route festsitzen, ist die Lage weiter angespannt und es kommt immer wieder zu Vorfällen und  Ausschreitungen. In Griechenland befinden sich noch immer mehr als 52.000 Menschen, die in andere Länder Europas weiterreisen wollen.

 

 

 

 

Im spontan entstandenen Flüchtlingslager in Idomeni an der mazedonischen Grenze ist die Lage kritisch. Am Sonntagabend war eine Flüchtlingsgruppe in eine Lebensmittel-Verteilungsstelle eingedrungen und hatte dort ein Chaos verursacht. Angeblich sei ihnen verdorbenes Essen ausgegeben worden.

 

 

 

An der nationalen Automagistrale Saloniki-Evzoni habe sich ein 17-jähriger mit Benzin übergossen und eine Selbstverbrennung versucht. Passanten haben ihn jedoch am Suizid hindern können, wie der TV-Mega berichtet.

 

Quelle: Sputniknews

 

 

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