Die Syrien-Friedensgespräche sollen jetzt zu direkten Verhandlungen der Konfliktparteien ohne Hilfe von Vermittlern übergehen, nachdem sie bislang nur über UN-Generalsekretär Staffan de Mistura verliefen. Das erklärte am Montag der stellvertretende russische Außenminister Sergej Rjabkow.

 

Moskau hoffe und arbeite daran, dass sich die Syrer bald zu direkten Kontakte bereiterklären. Bisher fanden die Gespräche per Vermittlung durch de Mistura statt.

 

„Nun ist aber die Zeit gekommen, in der die Seiten mit Hilfe von de Mistura und der internationalen Syrien-Gruppe mit direkten Verhandlungen beginnen müssen“, sagte Rjabkow.

Gleichzeitig teilte der russische EU-Botschafter Wladimir Tschischow in einem BBC-Interview mit, dass Russlands Ziele „transparent und offen sind – eine politische Lösung in Syrien zu sehen“. Ein solches Szenario unterstütze auch der syrische Präsident Baschar Assad.

 

Quelle: Sputniknews