In Hannover sind die ersten 32 syrischen Flüchtlinge angekommen, die aufgrund des EU-Türkei-Paktes in Deutschland aufgenommen werden. In Griechenland stockt derweil die Abschiebung von Migranten – weil viele nun dort Asylanträge stellen.

 

In Hannover sind am Montag die ersten 32 syrischen Flüchtlinge per Flugzeug gelandet, die legal auf direktem Weg aus der Türkei in die Europäische Union einreisen dürfen. In den nächsten Tagen ist die Ankunft weiterer syrischer Flüchtlinge geplant. Das kündigte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums am Montag in Berlin an. Genauere Angaben könne er nicht machen. Zu rechnen sei aber mit einer ähnlichen Größenordnung wie zum Auftakt.

 

Die 32 Frauen, Männer und Kinder waren vom UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) als besonders hilfsbedürftig ausgewählt worden. Die Kriesgsflüchtlinge wurden mit Bussen ins Grenzdurchgangslager Friedland bei Göttingen gebracht, von wo aus sie später auf Städte und Gemeinden in Niedersachsen verteilt werden sollen.
 

„Die Familien sind sehr aufgeregt“, sagte Corinna Wicher vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Sie hätten erst vor etwa einer Woche erfahren, dass sie aus der Türkei ausreisen dürfen. „Sie haben jetzt in Friedland die Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen“, sagte Wicher.

 

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