Der deutsche Politologe Andreas Umland ist sich sicher, dass die Veröffentlichung von Informationen hinsichtlich der Einrichtung von Unternehmen durch Präsidenten der Ukraine Petro Poroschenko in Panama, den Niederlanden und Zypern im Jahr 2014, deutlich die Chancen verringern wird, dass die Niederländer die Ratifizierung des Assoziierungsabkommens zwischen der Ukraine und der Europäischen Union am 6. April unterstützen werden.

 

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Ihm zufolge wurde durch die Offenlegung von Informationen über den Abzug von Kapital in die Offshore-Gebieten von Präsidenten der Ukraine Petro Poroschenko, die Position der Gegner der Annäherung von Kiew und Brüssel am Vorabend der Abstimmung in den Niederlanden gestärkt.
 
«Ich denke, dass es ein Problem ist, dass der Namen von Poroschenko erschien. Hier gibt es ein grundlegendes Problem in der Tatsache, dass Panama ein problematisches Land ist. Und diese Art der Übertragung einiger Aktien von einigen ausländischen Unternehmen könnte man ein einen renommierten Ort durchführen: In Großbritannien, in die Schweiz, in die Europäischen Union. Die Tatsache, dass diese Unternehmen in Panama registriert wurden, auch in einigen Offshore-Gebieten, sieht ein wenig seltsam aus», sagte Umland.

 

Der Experte stellte fest, dass der Skandal mit Offshore-Operationen zum ungünstigsten Zeitpunkt für die Ukraine aufgetreten ist: Zwei Tage vor dem Referendum, und die Situation ist nicht zu Gunsten von Kiew.
 
Am 6. April wird in den Niederlanden ein Referendum über die Ratifizierung des Assoziierungsabkommens zwischen der Ukraine und der Europäischen Union stattfinden. Nach jüngsten Umfragen sprechen sich etwa 62% der niederländischen Bürger dagegen aus, «die Ukraine zum privilegierten Partner der Europäische Union auf dem Gebiet des Handels und der Sicherheit zu machen.»

 

Quelle: Ukraina

 

 

Wir bedanken uns bei Johannes Normann  für die Korrektur der deutschen Texte

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