Die schlecht durchdachte und verantwortungslose Politik der USA, ihre Einmischung in innere Angelegenheiten des Nahen Ostens und Nordafrikas hat einen immensen Zustrom von Flüchtlingen aus diesen Regionen nach Europa verursacht, wie der Vorsitzende der russischen Staatsduma, Sergej Naryschkin, am Mittwoch erklärte.

 

Russland verfolge mit Sorge die Entwicklung der Migrationssituation in Europa, betonte Naryschkin bei dem Treffen mit dem österreichischen Bundespräsidenten Heinz Fischer.

 

„Wir verstehen, dass dieser immense Flüchtlingszustrom aus dem Nahen Osten und Nordafrika auf eine schlecht durchdachte und verantwortungslose Politik vor allem der USA, deren Einmischung in innere Angelegenheiten der Länder dieser Regionen sowie auf deren Versuche zurückzuführen ist, unbequeme Regierungen dieser Länder zu stürzen“, so der Duma-Chef.

 

Die EU-Staaten hätten darunter nun stark zu leiden.

 

„Es geht hierbei sowohl um die Terrorgefahr als auch um Wirtschaftsprobleme, die mit der Unterbringung von Flüchtlingen in Europa verbunden sind“, erläuterte Naryschkin.

 

Die Zuwanderungskrise in Europa hat sich im Zusammenhang mit dem wachsenden Flüchtlingszustrom aus Nordafrika, dem Nahen Osten sowie aus Zentral- und Südasien zugespitzt. Die Zahl der Migranten aus den Unruhegebieten des Nahen Ostens und Nordafrikas steigt noch immer rasant an.

 

Im Jahr 2015 sind rund 1,8 Million Migranten nach Europa gekommen. Experten zufolge handelt es sich um die größte Flüchtlingskrise seit dem Zweiten Weltkrieg.

 

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