Mitglieder des „Islamischen Staates“ IS, auch Daesh) haben 15 Menschen, die aus der vom IS kontrollierten irakischen Stadt Falludscha zu fliehen versuchten, bei lebendigem Leib verbrannt. Das berichtet „The Daily Mail“ unter Berufung auf die kurdische Nachrichtenagentur ARA.

 

Die Exekution, die öffentlich vollzogen wurde, hatte zum Ziel, die Menschen einzuschüchtern, die Falludscha verlassen möchten.

 

IS hat außerdem eine Einwohnerin der Stadt verhaftet, die in einem Interview für den Fernsehsender Al-Arabiya das irakische und das US-Militär aufgerufen hatte, Falludscha zu zerbomben. „Die Menschen verhungern, es gibt weder Arzneimittel noch Essen. Es gibt keinen Ausweg mehr“, sagte die Frau. „Rettet uns vor dem ‚Islamischen Staat‘ oder zerbombt uns und setzt dabei chemische Waffen ein. Besser gleich aus dem Leben gehen, als langsam und qualvoll sterben“, so die Einwohnerin von Falludscha.

 

Die IS-Terroristen benutzen die Bewohner von Falludscha, das von der irakischen Armee blockiert ist, als lebendigen Schild.
Zuvor waren sechs Einwohner von Falludscha der Spionage für die Regierungskräfte angeklagt und auf bestialische Art und Weise hingerichtet worden.

 

Das 57 Kilometer westlich von Bagdad gelegene Falludscha wird seit Januar 2014 vom IS kontrolliert.

 

Quelle: Sputniknews

 

 

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