Die negativen Ergebnisse des niederländischen Referendums über die Assoziierung der Ukraine mit der EU werden «das Ende des ukrainischen Traumes» erbringen, schreibt Les Echos.
 
Les Echos verweist auf die Veröffentlichung im Februar, dass die ukrainische Regierung eine Warnung von der Spitze des Internationalen Währungsfonds Christine Lagarde erhielt.
 

«Ich bin über die langsamen Fortschritte besorgt, welche die Ukraine bei der Verbesserung der Staatsverwaltung, bei der Bekämpfung der Korruption und bei der Verminderung des Einflusses von Interessengruppen auf die Politik zeigt“, sagte Lagarde.

 
Nun wird der Name des Präsidenten der Ukraine Petro Poroschenko auch in den «Panama-Dokumente» erscheinen. Les Echos betont, dass der Offshore-Skandal im ungünstigsten Moment für Poroschenko bekannt wurde, auch wenn er keine Straftat begangen hatte.
 
Politisches Chaos und ein hohes Maß an Korruption haben so wie so die ukrainische Wirtschaft stark getroffen, so der Artikel. Wenn die Vereinbarung über die Assoziation zwischen der Ukraine und der EU nicht in Kraft treten wird, wird es sicherlich ein «Ende des ukrainischen Traumes», das eine neue Krise in Europa provozieren wird.
 
Europa steht vor einem Dilemma: Sollte man die Ukraine unterstützen, oder musste man doch ermöglichen, dass die Ukraine bankrott geht, kommt Les Echos zum Schluss.

 

Quelle: Gazeta

 

 

Wir bedanken uns bei Johannes Normann  für die Korrektur der deutschen Texte

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