Gerade ist die Flüchtlingskrise möglicherweise etwas entschärft, da drohe ein weiterer Zustrom aus Afrika, warnt der Entwicklungsminister. In Libyen warten Tausende auf ihre Überfahrt nach Europa.

 

Die Balkanroute ist weitestgehend abgeriegelt, doch rechnet Entwicklungsminister Gerd Müller in diesem Frühjahr mit einem großen Zustrom von Flüchtlingen und anderen Migranten aus Nordafrika.

 

«Nach unseren Informationen warten allein in Libyen 100.000 bis 200.000 Afrikaner, die aus Staaten südlich der Sahara kommen, auf ihre Überfahrt nach Europa», sagte der CSU-Politiker der «Rheinischen Post». Die Schlepperbanden seien schon «voll in Aktion».

 

Angesichts dieser Lage bestehe dringender Handlungsbedarf. «Die libysche Regierung braucht Autorität, Institutionen, Ausbildung von Polizei und den Ausbau der Küstenwache», sagte Müller. Zuletzt hatten Schlepperbanden das Machtvakuum in Libyen ausgenutzt.

 

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