Am 7. April sind Mitglieder einer Special Monitoring Mission (SMM) der OSZE in der Ostukraine mehrmals unter Beschuss geraten, wie es in einem Bericht der Mission heißt. Der Vorfall habe sich nahe der Siedlung Sneschny, 72 Kilometer von Donezk entfernt, ereignet.

 

„Die SMM hat die ukrainischen und russischen Vertreter von dem Gemeinsamen Kontroll- und Koordinierungszentrum (GKKZ) über zwei Zwischenfälle informiert und gebeten, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen“, heißt es in der Mitteilung.

 

Die Beobachter teilten mit, dass sich der erste Vorfall am 7. April um 9.45 ereignete. Als die SMM-Patrouille mit vier Beobachtern und zwei Panzerwagen etwa 3,5 Kilometer von Sneschny entfernt fuhr, wurde sie beschossen. Verletzt wurde niemand.

 

Zum zweiten Zwischenfall kam es noch am selben Tag um 14.22 Uhr, als fünf SMM-Beobachter am Grenzkontrollpunkt der Volksrepublik Lugansk nördlich von Smely angehalten wurden, obwohl sie diesen früher problemlos passieren konnten.

 

„Der Patrouille-Leiter stieg aus dem Auto, um mit der Person (die die Patrouille anhielt – Anm. d. Red.) zu sprechen. Zornig bestand die Person darauf, dass die SMM kein Recht habe, sich in diesem Gebiet aufzuhalten. Nachdem der SMM-Vertreter auf sein Recht der Bewegungsfreiheit pochte, richtete eine dritte Person aus etwa sieben Meter Entfernung eine geladene Waffe auf den Patrouille-Leiter“, heißt es im Bericht weiter. Daraufhin verließ die Patrouille schnell den Kontrollpunkt und kehrte zu ihrem Stützpunkt in Stachanowo zurück. Glücklicherweise wurde auch bei diesem Vorfall niemand verletzt.

 

Quelle: Sputniknews

 

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