Wegen Verstößen gegen den Verhaltenskodex sind OSZE-Beobachter in der Ukraine von ihren Funktionen entbunden worden, teilte die OSZE-Beobachtermission in der Ukraine auf ihrem Facebook-Account mit.

 

In den sozialen Netzwerken sei ein Foto aufgetaucht, das die Missionsbeobachter auf einer Hochzeit in der selbsterklärten Volksrepublik Lugansk (VRL) im Juni 2015 zeigt, heißt es.

 

„Die OSZE-Beobachtermission bedauert diesen Zwischenfall. Obwohl die Beobachter die Hochzeit als solche nicht besucht hatten, weist das Foto deutlich auf ihre fehlerhafte Entscheidung hin. Diese Beobachter sind bei uns nicht mehr tätig“, so die Mission.

 

Die Sonderbeobachtermission sei eine Institution, die die Situation unvoreingenommen überwache und darüber Bericht erstatte. „Sie prüft streng, wie die Beobachter dem Verhaltenskodex folgen, der unter anderem Unvoreingenommenheit vorsieht. Das nichtprofessionelle Verhalten der Beobachter auf dem Foto ist der einzige Fall, der das Ansehen anderer Missionsmitglieder nicht untergraben wird“, teilte die Mission mit.

 

Zuvor hatte Medien berichtet, dass Vertreter der OSZE-Sonderbeobachtermission in der Ukraine die Hochzeit der Tochter eines Kosaken besucht hätten. Ein Journalist aus dem Gebiet Lugansk hatte das Foto mit dem Kosaken, seiner Tochter im Brautkleid und den OSZE-Beobachtern in dem russischen sozialen Netzwerk „VKontakte“ veröffentlicht.

 

Laut dem Journalisten wurde die Hochzeit in Stachanowka und Perwomajsk in dem von Kiew nicht kontrollierten Gebiet Lugansk gefeiert.

 

Quelle: Sputniknews

 

 

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