Der Syrienkrieg entpuppt sich für die US-Rüstungsindustrie als wahre Goldgrube. Insgesamt rund 3.000 Tonnen an Waffen und Munition wurden von den USA aus an diverse syrische «Rebellen» geliefert.
 
Anhand von Daten der US-Regierungswebsite FedBizOps.gov (FBO) fand der britische Militärinformationsdienst Jane’s heraus, dass die USA in der Vergangenheit rund 3.000 Tonnen an Waffen und Munition nach Syrien lieferte. So suchte das FBO in den vergangenen Monaten zweimal nach Transportunternehmen für explosives Material von Osteuropa aus nach Jordanien, von wo aus das Material dann nach Syrien weitergeleitet wurde.

 

Wie Globalresearch unter Berufung auf die Jane’s-Daten berichtet, beinhalteten die Lieferungen unter anderem auch AK-47 Sturmgewehre, PKM-Maschinengewehre, DShK Schwere Maschinengewehre, RPG-7 Raketenwerfer und 9K111M Faktoria Anti-Panzer-Systeme, sowie Unmengen an Munition.
 
Empfänger des Kriegsmaterials ist unter anderem die radikalislamische al-Nusra Front (Al-Quaida), die laut Offizieren der sekular-nationalistischen Freien Syrischen Armee (FSA) gewöhnlich etwa die Hälfte der Waffen und Munition aus den USA erhält. Inzwischen gilt die al-Nusra Front bereits als eine der wichtigsten und stärksten «Rebellengruppen» in Syrien. Auch deren Ziel ist es – wie jenes des «Islamischen Staats» – ein radikalislamisches Kalifat zu errichten. Die USA führen damit eine Nahostpolitik fort, wie sie schon seit Jahrzehnten praktiziert wird – Islamisten unterstützen und radikale Regimes fördern.

 

Quelle: Contra Magazin

 

 

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