Chaotische Szenen in Hamburger-Bergedorf: Flüchtlinge müssen eine Erstaufnahmeeinrichtung verlassen, nachdem Inspekteure gefährliche Legionellen im Wasser finden. Bei der Evakuierung bricht auch noch aus bislang unbekannter Ursache ein Feuer aus.

 

Rund 600 Flüchtlinge sind in Hamburg-Bergedorf am Samstagnachmittag aus einer Flüchtlingsunterkunft evakuiert worden. Grund dafür sei der Verdacht auf Legionellen im Wasser gewesen, sagte eine Polizeisprecherin am Sonntag. Legionellen sind Bakterien, die sich in Wasserleitungen oder -tanks bilden können und Krankheiten verursachen können.

 

Bei der Evakuierung sei es außerdem zu einem kleineren Brand an einem der Stockbetten in der Unterkunft gekommen. Verletzt wurde dabei niemand. Wie es zu dem Feuer kam, war zunächst unklar. Das Gebäude, eine ehemaliger Baumarkt, sei jedoch verrußt und bis auf weiteres unbewohnbar, berichtete das „Hamburger Abendblatt“.

 

Quelle: Focus