Das Referendum über das EU-Assoziierungsabkommen mit der Ukraine könne auch in den anderen Ländern der Europäischen Union scheitern, z.B. in Frankreich und in Italien. Diese Meinung äußerte der Publizist der englischen Ausgabe Financial Times Tony Barber in seinem Artikel «Die Niederländer verzichten auf Ukraine-EU-Deal».

 

Der Autor ist überzeugt, dass die Ergebnisse des Referendums die Höhe der öffentlichen Unzufriedenheit mit der Qualität der Demokratie und der Rechenschaftspflicht in der EU zeigen. Ähnliche Stimmungen gibt es in Frankreich und in Italien.

 

Nach Ansicht des Autors wird das Referendum in Großbritannien zum Indikator für den Grad des Vertrauens in die Führung der EU-Mitglieder.

 

«Ebenso wie viele Niederländer keine Einigung über die EU-Assoziierung mit der Ukraine akzeptieren, kann es gut sein, dass viele Briten im Juni gegen die Regierung von David Cameron oder jedes andere Thema sein Wort sagen werden, und nicht nur im Bezug auf die britische Zukunft in der EU», schreibt der Journalist.

 

Die Mehrheit der Wähler in den Niederlanden (61%) haben am 6. April beim Referendum gegen das Abkommen gestimmt, und nur 38,2% unterstützten die Idee des „EU-Vereins. Die Wahlbeteiligung lag bei 32%.

 

Früher haben die 27 anderen EU-Mitgliedstaaten das Abkommen über die Zusammenarbeit mit der Ukraine ratifiziert.

 

Ein Referendum über die Zukunft der Mitgliedschaft des Vereinigten Königreichs in der Europäischen Union, findet am 23. Juni statt. Diese Entscheidung wurde von der Regierung unterstützt, nachdem während des jüngsten Gipfels in Brüssel über ein Paket von Zugeständnissen an das britische Parlament, durch die EU-Führung vereinbart wurde.

 

Quelle: News Front

 

 

Wir bedanken uns bei Johannes Normann  für die Korrektur der deutschen Texte