Ein Siebenjähriger hat 14 Flüchtlingen das Leben gerettet, die zusammen mit ihm in einem Kühlwagen auf der Flucht nach Großbritannien waren, berichtet der französiche TV-Sender Francetv am Sonntag.

 

Ahmed aus Afghanistan wusste noch nicht, wie wertvoll sich die Telefonnummer von Inca Sorrell, Mitarbeiterin der britischen gemeinnützigen Organisation Help Refugees, für ihn erweisen sollte, als er sie bekam. Dass diese Begegnung eine schicksalhafte Bedeutung für ihn haben wird, ahnte er damals kaum.

 

Das Kühlfahrzeug war unterwegs, als seine Insassen plötzlich Sauerstoffmangel verspürten und entdeckten, dass sie in dem Transporter eingesperrt waren. Sie wären wahrscheinlich erstickt, wenn der Junge nicht auf die Idee gekommen wäre, eine SMS-Mitteilung mit einem Notruf an Inca Sorell zu schicken. Die junge Frau weilte zu jenem Zeitpunkt in New York. Doch gelang es ihr, die örtlichen Rettungsdienste zu mobilisieren, um die Flüchtlinge anhand des GPS-Signals zu orten.

 

Zu einem ähnlichen Vorfall war es Ende August 2015 in Österreich gekommen. Doch damals gab es kein rettendes Handy. 71 Menschen starben in einem hermetisch verschlossenen Kühllaster. Das hinderte aber die zahlreichen Schlepperbanden nicht daran, ihr schmutziges Handwerk fortzusetzen.

 

Quelle: Sputniknews

 

 

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