Alles läuft nach Plan. Nachdem es an der Spitze der Ukraine zu Unruhen kam musst der bisherige Ministerpräsident Arseni Jazenjuk zurücktreten. Die USA wollen dieses Chaos nutzen, um eine ehemalige Mitarbeiterin im US-Außenministerium und US-Bürgerin zur Ministerpräsidentin zu machen.

 

Das „Neue Deutschland“ berichtet: „Der ukrainische Ministerpräsident Arseni Jazenjuk hat die Konsequenzen aus der monatelangen Regierungskrise gezogen und seinen Rücktritt verkündet. Er habe sich dazu entschlossen, seinen Posten zu räumen, zitierte die ukrainische Nachrichtenagentur Interfax am Sonntag aus einer Erklärung, die auch im ukrainischen Fernsehen gezeigt wurde. Das Parlament der Ukraine solle am Dienstag über seinen Amtsverzicht entscheiden, bestätigte seine Sprecherin am Sonntag in Kiew der Deutschen Presse-Agentur.“
 

Zuletzt war das Chaos auf der Regierungsebene der Ukraine immer größer geworden. 16. Februar 2016 forderte Präsident Poroschenko den Rücktritt Jazenjuks als Ministerpräsident, da ihm seit längerem vorgeworfen wird, Reformen zu verschleppen. Am Abend des selben Tages überstand Jazenjuk nur knapp ein Misstrauensvotum in der Werchowna Rada. Gleichzeitig gab Sergej Taruta, ein bekannter Oligarch, der Warschauer Gazeta Wyborcza ein zweiseitiges Interview. Darin schlägt er vor, die einstigen Oligarchen sollten eine Technokratenregierung unter Umgehung des handlungsunfähigen Kiewer Parlaments bilden. Nun ist Jazenjuk zurückgetreten und hinterlässt ein Machtvakuum.

 

Die USA scheinen dies ausnutzen zu wollen. Bereits vorher drängte die US-Administration darauf, dass Natalie Jaresko, eine ehemalige Mitarbeiterin im US-Außenministerium und US-Bürgerin, zur Ministerpräsidentin zu machen. Sie war im vergangenen Jahr zusammen mit drei anderen pro-westlichen Ausländern im Schnellverfahren eingebürgert worden, um den mächtigen Posten der Finanzministerin einzunehmen. Gelänge das Vorhaben, hätte die US-Regierung direkten Einfluss auf die Regierungsgeschicke der Ukraine. Unwahrscheinlich ist es nicht, da Jaresko sich in der Ukraine einer einigermaßen großen Beliebtheit erfreut – nicht zuletzt aufgrund eines nicht geringen Werbebudgets.

 

Quelle: NEOPresse

 

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