BERLIN. Polizei und Staatsanwaltschaft haben am Dienstag mit einem Großeinsatz auf die wachsende Kriminalität arabischer Großfamilien in Berlin reagiert. Einsatzkräfte durchsuchten 16 Wohnungen und Geschäfte und nahmen acht Mitglieder der Familienbanden fest.
„Umfangreiche Zeugenaussagen und intensive Ermittlungen des Landeskriminalamtes und der Staatsanwaltschaft Berlin führten zu mutmaßlich kriminellen Mitgliedern arabischstämmiger Großfamilien im Alter von 20 bis 56 Jahren“, teilte die Polizei mit.

Den mutmaßlichen Tätern, die in den Stadtteilen Neukölln, Lankwitz und Hermsdorf festgenommen wurden, werden unter anderem Anstiftung zu einem Auftragsmord, der schwere Raub im KaDeWe vom Dezember 2014 sowie illegaler Waffenbesitz zur Last gelegt. An der Aktion waren 220 Beamte beteiligt, davon 60 eines Spezialeinsatzkommandos. Bei den Durchsuchungen wurden Bargeld, Schmuck, ein Porsche und eine Schußwaffe sichergestellt.

 

Erst am Wochenende hatte die Welt am Sonntag über das Ausmaß der Kriminalität arabischer Großfamilien berichtet und geschrieben, die Berliner Unterwelt sei an die Araber-Clans verloren. Die starr strukturierten Familien rekrutierten gezielt in Asylunterkünften Nachwuchs. „Vor allem junge und körperlich starke Männer sind im Visier der Clans. Diese werden dann für die Drecksarbeit eingesetzt“, sagte ein nicht namentlich genannter Ermittler dem Blatt.

 

Quelle: Junge Freiheit