Adolf Hitler wurde am 20 April 1889 in Braunau am Inn geboren, was damals zum Kaiserreich Österreich-Ungarn gehörte. Wie viele unserer ausländischen Zeitgenossen wollte er nicht der heimischen Armee dienen, obgleich er sich als Kriegsfreiwilliger mit einem Immediatgesuch vom 3. August 1914 der königlichen Armee anbot. Aber dennoch war er, so gesehen, auch ein Flüchtling gewesen.

 

Ob auch bereits vor über 100 Jahren linke, vor allem Frauen, mit einem Schild „Refugees welcome!“ auf Österreicher wie Hitler am Münchner Hauptbahnhof gewartet haben, ist bislang ungeklärt. Fest steht aber, dass er nach dem ersten Weltkrieg die Gunst von reichen Milfs erlangte und in den besten Gegenden Münchens lebte. Wie weit er es dann brachte wissen wir alle, immerhin wählten ihn die Deutschen zu ihrem Reichkanzler im Jahre 1933. So gesehen, waren es damals die Deutschen gewesen, die Hitler zu ihrem Führer auserkoren haben und nicht etwa die Österreicher, die erst 1937 dem Deutschen Reich beigetreten sind. Ob Hitler in Wien eine ähnliche Karriere wie erst in München oder Berlin gemacht hätte, bleibt durchaus fraglich. Zumindest wäre Deutschland möglicherweise weniger dem Größenwahn eines Flüchtlings aus Österreich verfallen gewesen.

 

Gut 80 Jahre später nach Hitlers Machtergreifung fiel Deutschland wieder auf einen Flüchtling rein. Nein, diesmal kam er nicht aus Österreich, sondern aus dem Irak. Sein Spitzname war „Curveball“ alias Rafid Ahmed Alwan, der inzwischen ebenfalls, wie damals Hitler, die Deutsche Staatsbürgerschaft erhalten hat. Zugegeben: Dieser Vergleich hinkt nun möglicherweise wie der ehemalige Propagandaminster Joseph Goebbels, aber dennoch sind die Deutschen hier abermals wieder auf einen Flüchtling reingefallen, der am Ende Krieg bedeutete.

 

Alwan kam im Jahre 1999 nach Deutschland und gab vor dem Bundesnachrichtendienst (BND) an, dass er Ingenieur sei und als Experte für chemische Kampfstoffe im Irak tätig war. Er war es, der dem BND die vermeintlichen Beweise lieferte, die man dann an die amerikanischen Kollegen weiterleitete. Ohne die Echtheit von Alwans Aussagen zu überprüfen, wurden die Beweise dann von den Amerikanern benutzt um in den Krieg gegen den Irak zu ziehen, der bis heute eine Ursache für die aktuelle Flüchtlingswelle nach Europa darstellt. Alwan bezog eine Menge Geld vom BND und lebte auf Staatskosten in den besten Gegenden. Hätte man ihn rechtzeitig der Lüge überführt oder als Dummschwätzer bezeichnet, so kann man sich sicher sein, dass die Gutmenschen im Lande einen schnell mit der Moralkeule heimgesucht hätten.

 

Aber heute ist es ja wie damals: Als der Hype um „Refugees Welcome“ seinen Höhepunkt erreichte, versuchte man Medien aus aller Herren Ländern des Rassismus zu bezichtigen, wenn sie davor gewarnt haben, dass auch sich auch möglicherweise Terroristen unter den Flüchtlingen befinden könnten. Sowas war bis zu den Anschlägen von Paris oder Brüssel nahezu von allen leitenden Medienorganen ausgeschlossen. Wenn Flüchtlinge kleine Kinder oder Frauen vergewaltigt haben, ob alt oder jung, dann sprach beziheungsweise spricht man von „bedauerlichen Einzelfällen“, die von dem Unheil dieser Welt traumatisiert wurden.

 

Doch das ist noch nicht alles: Wenn sich eine Frau es gewagt hat, im vergangenen August oder September öffentlich Bedenken oder Ängste zu äußern, dass sie sich nicht mehr sicher fühle, dann wurde abermals versucht eine solche Frau als „Rassistin“ oder „rechte Hetzerin“ zu titulieren. Erst die Sex-Attacken von Köln oder Stockholm ließen die ersten Einwände zu, und das obwohl man sich noch nicht einmal sicher war, ob die Täter auch über die aktuelle Flüchtlingswelle nach Deutschland oder Schweden gekommen sind.

 

Insgesamt zeichnet sich die Willkommenskultur in Deutschland als eine Farce ab, die schon lange geplant war. Die inszenierten Bilder von Idomeni oder die gefälschten Bilder im vergangenen Spätsommer, wo man die gleichen Flüchtlinge auf einmal in verschiedenen Städten in Deutschland gleichzeitig ankommen sah. Und sowieso: Flucht und Migration sind kein Problem, das erst 2015 existiert, sondern schon sehr lange bewusst gespielt wird. Gespielt deswegen, weil Politiker die eigene Bevölkerung mit der Fachkräftelüge gegen die Flüchtlinge ausspielen und weil man lange Zeit über die Ursachen von Flucht und Vertreibung geschwiegen hat.

 

Warum das so ist: Für den linken Mainstream ist es einfacher Flüchtlingskinder zu küssen als sich mit den Ursachen auseinanderzusetzen. Denn dann müsste man sein pseudotolerantes Weltbild ja hinterfragen und die antikapitalisten würden kleinlaut feststellen müssen, dass die Nichtregierungsorganisation, die sie am Leben erhält von Milliardären finanziert wird, die hohe Gewinne mit dem Flüchtlingschaos, dem Elend und der Vertreibung einfahren. Aber wer solche Fakten zu früh, also vor dem Schlamassel ausgesprochen hatte, dem wurden schließlich aufgrund von vermeintlicher Code-Sprache ein glühender Antisemitismus nachgesagt.

 

Während die Wissenschaft schon Jahre zuvor eine Flüchtlingswelle mit genau den aktuellen Flüchtlingsströmen prophezeite, wurden solche Wissenschaftler gerne mit den sogenannten Verschwörungstheoretikern in ein Boot gesteckt, welches man dann gerne in der Versenkung gesehen hätte. Erst nachdem die ersten Kommunen kollabierten, wurde so langsam über Ursachen und Folgen von Migration in der Politik und Medienwelt nachgedacht.

 

Insgesamt hat die ganze Toleranzdebatte in Europa sowieso nur ein Ziel: Man will Andersdenkende ins Abseits stellen und Menschen zu Helden deklarieren, die sich auf Kosten der Andersdenkenden als Helden der Menschlichkeit profilieren sollen. Das sowas mal in die Hose gehen wird, ist dann auch den Welcome-Klatschern irgendwann egal.

 

Von Christian Lehmann