Die humanitäre Katastrophe im Donbass ist das Werk der von den USA kontrollierten ukrainischen Behörden und radikalnationaler Gruppierungen, wie es in einer Stellungnahme des Menschenrechtsbeauftragten beim russischen Außenministerium zum letzten Jahresbericht des US-Außenministeriums zur Menschenrechtslage heißt.

 

„Erstaunen weckt vor allem die Behauptung über tausende zivile Opfer im Donbass auf Verschulden Russlands. Allen ist klar, dass die humanitäre und menschenrechtliche Katastrophe in der Ukraine das Werk der von den USA kontrollierten ukrainischen Behörden und radikalnationaler Gruppierungen in der Zeit nach dem verfassungswidrigen Umsturz in Kiew ist. Und das alles passierte, anstatt endlich real auf die ukrainischen Behörden einzuwirken, damit diese die umfangreichen Verbrechen und Verletzungen der Menschenrechte in der Ukraine einstellen und die wahren Schuldigen an diesen Schwerverbrechen, wie derBrandstiftung im Gewerkschaftshaus von Odessa, zur Verantwortung ziehen“, heißt es in der Mitteilung.

 

Im dem am vergangenen Mittwoch veröffentlichten Bericht des US-Außenministeriums zur weltweiten Lage der Menschenrechte 2015 ist davon die Rede, dass Russland die Volksmilizen im Donbass weiter unterstützt habe, wobei in diesem Zusammenhang die Mitteilungen der internationalen Beobachter und Aktivisten „von Tausenden Toten und Verletzten unter der Zivilbevölkerung“ erwähnt werden.

 

Die Behörden der Ukraine hatten im April 2014 eine Militäroperation gegen die selbsterklärten Volksrepubliken Lugansk und Donezk gestartet, welche nach dem nationalistischen Umsturz im Februar 2014 in der Ukraine ihre Unabhängigkeit ausgerufen hatten. Manche westlichen und ukrainischen Politiker werfen Moskau die Einmischung in die inneren Angelegenheiten der Ukraine vor.

 

Der russische Außenminister Sergej Lawrow hatte Kiew indessen aufgefordert, „Russland nicht alle Schuld in die Schuhe zu schieben“, sondern den rechtmäßigen Forderungen der Bewohner des Ostens des Landes Gehör zu schenken. Lawrow äußerte sich entschieden gegen die Versuche der USA und einiger europäischer Länder, Russland für das Geschehen im Osten der Ukraine verantwortlich zu machen.

 

Wie Moskau mehrfach erklärte,  ist Russland an den Ereignissen im Südosten der Ukraine nicht beteiligt, es liefert den Volksmilizen keine Militärtechnik und Munition, es ist keine Seite des innerukrainischen Konflikts, aber daran interessiert, dass die Ukraine ihre politische und wirtschaftliche Krise überwindet.

 

Quelle: Sputniknews