Der Syrien-Einsatz der russischen Luftstreitkräfte hat die Situation im Land gerettet und zur Aufnahme eines politischen Dialogs beigetragen, wie der palästinensische Außenminister Riyad al-Maliki gegenüber der Agentur Sputniknews sagte. Palästina werde seinerseits die Annäherung zwischen den Konfliktparteien in Syrien fördern.

 

Der russische Präsident Waldimir Putin und sein palästinensischer Amtskollege Mahmud Abbas werden sich am Montag bei einem Treffen in Moskau zur Lage im Nahen Osten austauschen sowie die Beilegung der Krise in der Region erörtern.

 

„Wir haben den Einsatz der russischen Luftstreitkräfte in Syrien stets positiv bewertet. Wir sind der Ansicht, dass Moskau damit die Situation in Syrien gerettet hat, indem es dem Land half, von Zerstörung und ständigen Todesopfern zu Dialog und Versöhnung zu übergehen. Durch die Treffen in Paris und Moskau müssten wir nun verstehen, wie auch Palästina zur Annäherung der verschiedenen Kräften in Syrien beitragen kann, um die Situation im Land zu stabilisieren und die Sicherheit wiederherzustellen“, so al-Maliki.

 

Russlands Luftwaffe fliegt seit dem 30. September 2015 Angriffe auf Stellungen der Terroristen in Syrien. Innerhalb von wenigen Monaten wurden Hunderte Stützpunkte vernichtet und die Gruppierungen vom Nachschub mit Waffen und Munition abgeschnitten.

 

Am 15. März begann auf Befehl des russischen Präsidenten und Oberbefehlshabers Wladimir Putins der Abzug des größten Teils der russischen Luftwaffe. Die Militärbasis Hmeimim und der Marine-Versorgungsstützpunkt in Tartus werden weiterhin genutzt.

 

Quelle: Sputniknews