Bei der Tagung des Russland-Nato-Rats am Mittwoch hat Moskau laut dem Botschafter Alexander Gruschko die Bereitschaft hervorgehoben, die Abwendung gefährlicher militärischer Zwischenfälle zu besprechen.

 

„Wir haben unsere Aufgeschlossenheit bekräftigt, auf bilateraler Basis einen Dialog über Maßnahmen zur Verhinderung gefährlicher militärischer Zwischenfälle mit denjenigen Nato-Ländern zu führen, die wirklich daran interessiert sind“, sagte Gruschko.

 

Russland könne gleichzeitig jedoch nicht tatenlos zusehen, wie sich militärische Aufmarschgebiete entlang seiner Grenzen bilden.

 

„Wir werden die erforderlichen Maßnahmen zum Schutz unserer Grenzen ergreifen“, so Gruschko weiter.

 

Am Mittwoch hat in Brüssel ein Treffen des Russland-Nato-Rats auf Botschafterebene stattgefunden. Die ständigen Vertreter Russlands und der Nordatlantischen Allianz haben sich am Mittwoch auf Initiative der Nato erstmals seit der letzten Tagung 2014 getroffen. Im Juni 2014 hatte die Nato die Arbeit  des Rats wegen des Beitritts der Krim zu Russland eingestellt.

 

Quelle: Sputniknews