Die Visafreiheit für kurzfristige Reisen (bis zu 90 Tage) der ukrainischen Bürger in die EU bedeutet nicht, dass die Ukrainer die Arbeitsgenehmigung in den EU-Mitgliedsländern bekommen werden, sagte am Donnerstag der Vertreter des EU-Rates gegenüber RIA News.

 

Am Mittwoch hat die Europäische Kommission eine Gesetzesinitiative zur Einführung der Visafreiheit für ukrainische Bürger erteilt, der Vorschlag wird zur Behandlung des Europäischen Parlaments und des Rates geliefert.

 

«Die Visafreiheut gibt kein Recht zu arbeiten», sagte die Quelle.

 

Laut der Quelle werden die Bürger der Ukraine, die die biometrischer Reisepässe besitzen, keine Verfügbarkeit von ausreichenden Finanzmittel beweisen und den Zweck der Reise erklären zu müssen.

 

Am 18. Dezember 2015 berichtete die Europäische Kommission, dass die Ukraine alle Bedingungen für die Visaliberalisierung mit der EU erfüllt hat. Mitte Januar sagte ein hochrangiger europäischer Diplomat den Reportern, dass eine Reihe von EU-Staaten nicht bereit sind, Visa für ukrainische Bürger abzuschaffen, weil die Ukraine nicht wirksam genug die Korruption bekämpft hat.

 

Das im Juni 2014 unterzeichnete Abkommen über die Assoziation der Ukraine mit der EU wurde bereits von den Parlamenten aller 28 EU-Mitgliedstaaten ratifiziert. Allerdings beschloss die Niederlande im April 2016 einen Referendum über Zweckmäßigkeit des Abkommens der Assoziation der EU und der Ukraine abzuhalten, deren Ergebnisse negativ waren. Allerdings haben die Ergebnisse beratenden Charakter und sind nicht verbindlich.