Die innersyrischen Gespräche in Genf werden nächste Woche fortgesetzt, wie der UN-Sondergesandte für Syrien, Staffan de Mistura, mitteilte. Der lobte außerdem die dank Russland und den USA erzielte, bereits 48 Tage andauernde Waffenruhe.

 

„Wir dürfen uns nicht mit dem zufrieden geben, was wir erreicht haben. Wir müssen die Waffenruhe weiter aufrechterhalten, bei humanitärer Hilfe aktiver sein und die Teilnehmer darum bitten, zu einem gemeinsamen Treffen zu kommen. Das werden wir auch tun“, so de Mistura im Gespräch mit einem schweizerischen Fernsehsender.

 

Dank Russland und den USA habe man einen Waffenstillstand erreichen können, der seit 48 Tagen anhalte, was ein „Wunder“ sei.

 

„Wir dürfen die Möglichkeit einer friedlichen Regelung dieses schrecklichen Kriegs in Syrien nie aus den Augen verlieren. Die Verhandlungen müssen weiter gehen“, so der Diplomat.

 

Die letzte Runde der Syrien-Gespräche begann am 13. April in Genf. Am Montag kündigte die Delegation des Hohen Verhandlungskomitees der Regimegegner allerdings an, vorerst nicht mehr an offiziellen Gesprächen in Genf teilzunehmen. Das Komitee forderte von Damaskus, die Kampfhandlungen in Aleppo einzustellen, die Belagerung von Städten aufzuheben und Hilfslieferungen zu gewährleisten.

 

Quelle: Sputniknews

 

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