Mehr als 500 Syrer, die dringend medizinischer Hilfe bedürfen, sind aus blockierten syrischen Ortschaften in Lager für Nicht-Ortsansässige gebracht worden. Das teilte das russische Zentrum für Versöhnung in Syrien auf der Website des russischen Verteidigungsministeriums mit.

 

„Die Organisation Syrischer Arabischer Roter Halbmond hat mit Unterstützung der Botschaft Russlands in Syrien, des syrischen Außenministeriums und der UNO 500 verletzte und kranke Einwohner aus den blockierten Ortschaften Fuaa und Kafraya der Provinz Idlib sowie aus Zabadani und Madaya der Provinz Damaskus evakuiert. Die Evakuierten wurden in Lagern für Nicht-Ortsansässige in den Provinzen Latakia, Damaskus und Idlib untergebracht“, heißt es im Bulletin.

 

Das russische Zentrum für Versöhnung in Syrien hat außerdem gemeinsam mit der Provinzverwaltung Hama den in diesen Lagern jetzt lebenden Menschen  etwa sechs Tonnen humanitäre Hilfsgüter übergeben. Zudem wurden 36 Syrer medizinisch behandelt.

 

In Syrien war am 27. Februar eine Waffenruhe in Kraft getreten. Sie gilt aber nicht für die in Russland und mehreren anderen Ländern verbotenen Terrormilizen Islamischer Staat, Dschebhat-an-Nusra (syrischer Zweig der Al-Qaida) und andere  Gruppierungen, die  vom UN-Sicherheitsrat als terroristisch eingestuft wurden.

 

Quelle: Sputniknews