Eine Hackergruppe, die die Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) unterstützt, hat US-Medienberichten zufolge erklärt, persönliche Daten der Mitarbeiter des US-Außenministeriums geklaut zu haben. Fox News zufolge sollen die Hacker als Beweis mehrere Screenshots veröffentlicht und gedroht haben, „die USA zu zertreten“.

 

„Ihr System konnte unsere Attacken nicht abwehren. Wir werden sie erneut knacken“, verlautet die Erklärung der Hackergruppe „United Cyber Caliphate“ («Vereintes Cyber-Kalifat»).

 

Am Freitag hatten die Hacker bereits erklärt, an persönliche Daten von 18.000 Mitarbeitern der Sicherheitsbehörden Saudi-Arabiens gelangt zu sein. Davor hatten Analytiker mitgeteilt, dass eine mit dem Daesh verbundene Hackergruppe Namen von mehr als 3.500 New Yorker Einwohner im Netz veröffentlicht hatte. Die Liste sei mit der Erklärung versehen worden: „Wir wollen, dass alle sterben“.

 

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«United Cyber Caliphate» behauptet, mehr als 3.000 Namen von New Yoker Einwohner geklaut zu haben

 

Das US-Außenministerium hat noch keine offizielle Erklärung zur jüngsten Hacker-Attacke abgegeben.