Die russischen Militärs in Syrien konzentrieren sich derzeit hauptsächlich auf eine politische Regelung der Krise und die humanitären Hilfslieferungen, wie Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu mitteilte. Gleichzeitig würden weiter Finanzquellen der Terroristen trockengelegt.

 

„Heute konzentrieren sich die russischen Bemühungen auf die politische Regelung des Konflikts sowie die Versorgung der Einwohner mit humanitären Hilfsgütern in den von den Terroristen befreiten Gebieten. Wir haben bereits mehr als 700 Tonnen Hilfsgüter, Medikamenten und Bedarfsartikel nach Syrien gebracht“, sagte Schoigu bei der 5. Moskauer internationalen Sicherheitskonferenz.

 

Der Minister betonte gleichzeitig, dass russische Militärs „auch weiterhin die ökonomische Grundlage des IS, deren Haupteinkommensquelle der Ölschmuggel ist, zerstören wird“.

 

„Dem Terrorismus in Syrien wurde ein starker Schlag versetzt. Die militärische, materiell-technische und finanzielle Infrastruktur der Kämpfer ist angeschlagen worden, ihre Trainings- und Waffenlager wurden vernichtet“, so Schoigu.

 

Der Verteidigungsminister erinnerte daran, dass syrische Truppen unter Unterstützung der russischen Luftwaffe bereits rund 500 Ortschaften und über 10.000 Quadratkilometer syrischen Territoriums von Terroristen befreit hatten. Den Regierungskräften und der „patriotischen Opposition“ sei es gelungen, die strategische Initiative in fast allen wichtigen Richtungen zu übernehmen und vor allem „die Bedingungen für den Start eines Friedensprozesses im Land zu schaffen“.