Italien wird Russland helfen, ausländische sanktionierte Lebensmittel zu ersetzen, schreibt die „Iswestija“ am Freitag.

 

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Bereits in diesem Jahr können gemeinsame russisch-italienische Agrarprojekte gestartet werden, die den italienischen Kollegen vom russischen Landwirtschaftsministerium angeboten wurden.

 

Es geht um den Bau von Produktionsstätten für Lebensmittel wie Käse, Projekte im Bereich Logistik und Vertrieb, die mithilfe von Investitionen und Technologien der italienischen Hersteller umgesetzt werden sollten. Laut dem stellvertretenden Landwirtschaftsminister Italiens, Giuseppe Castiglione, können die Länder bereits im Oktober mit der Umsetzung erster Projekte beginnen.

 

Konkret ist die Rede von 29 Investitionsprojekten in neun russischen Regionen  — in Baschkirien, Kabardino-Balkarien, Region Krasnodar, den Gebieten Belgorod, Woronesch, Kostroma, Moskau, Orenburg und Tambow. Dies berichtete der russische Botschafter in Italien, Sergej Rasow, beim russisch-italienischen Geschäftsforum in Catania. Ihm zufolge sind die Vorschläge dem italienischen Landwirtschaftsminister im Februar unterbreitet worden.

 

Die italienische Seite zeigte Interesse an dem Projekt und bereitete eigene Vorschläge vor, die demnächst vorgelegt werden sollen. Wegen der Sanktionen und des Lebensmittelembargos, die für die italienischen Landwirte bis zu 900 Millionen Euro Einbußen bedeuten, können zwar keine Produkte, aber Investitionen und Technologien exportiert werden.

 

 

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