Das Mörderpaar von Höxter hat eine Frau misshandelt, im Keller gefangen gehalten und ermordet. Anscheinend ist das aber nur der Anfang: In dem Horror-Haus sind mindestens zwei weitere Frauen ums Leben gekommen, wobei der Leichnam eines Opfers Stück für Stück im Ofen verbrannt wurde, wie der Mordkommissionschef in einer Pressekonferenz mitteilte.

 

Zuvor war berichtet worden, dass das „Horror-Pärchen“ Wilfried W. und seine Ex-Frau Angelika B. in einem Privathaus in dem nordrhein-westfälischen Höxter monatelang eine 41-jährige Frau gefangen gehalten hätten, die später an schweren Kopfverletzungen gestorben sei. Die Frau habe Wilfried W. zuvor per Kontaktanzeige kennengelernt.

 

Offensichtlich ist dies aber erst der Anfang: Es sollen nun auch zwei weitere Frauen auf dem Gewissen dem Mörder-Paares aus Höxter sein, berichtet die Bild-Zeitung unter Berufung auf den Leiter der Mordkommission, Ralf Östermann.

 

Das zweite Opfer sei eine 33-jährige Frau aus Niedersachsen, Annika W., die am 1. August 2014 nach „schwersten körperlichen Misshandlungen“ in dem Haus ums Leben kam. Ihre Leiche sei in einer Tiefkühltruhe aufbewahrt und dann Stück für Stück im Kaminofen verbrannt worden. Das Unglaublichste: Der Hauptverdächtige soll das Opfer zuvor sogar geheiratet haben.

 

Es gebe auch Hinweise, dass weitere Frauen die  Misshandlungen überlebt hätten. Zumindest sei nun ein Misshandlungsopfer aus dem Großraum Berlin namentlich bekannt, teilte Östermann mit.

 

Das Folterpaar befindet sich in Untersuchungshaft. Die Tatmotive seien noch nicht bekannt. Die Erkenntnisse der Polizei stützen sich auf Aussagen der beschuldigten 47-jährigen Angelika B., die ein umfassendes Geständnis abgelegt haben soll.

 

Quelle: Sputniknews