Der Publizist Thilo Sarrazin hat vor den Folgen der Masseneinwanderung für Deutsche gewarnt.

 

„Wir haben eine Einwanderung, die kulturfremd ist. Wir sind geburtenarm und diese Gruppen heiraten durchschnittlich eher und haben mehr Kinder“, sagte der ehemalige Bundesbanker in der Phönix-Sendung „Unter den Linden“.

 

Wenn das so weitergehe,

 

„werden sie uns in wenigen Jahrzehnten zu einer Minderheit im eigenen Land machen“.

 

Die Einwanderung der vergangenen fünf Jahrzehnte hätte Deutschland zudem „wirtschaftlich geschadet hat“, beklagte der frühere SPD-Politiker. Türken und Araber seien in der Arbeitsmarkt- und Bildungsbeteiligung „ganz weit hinten“ und bei Sozialhilfebezug und Arbeitslosigkeit „ganz weit vorne“. Deshalb kosteten sie der Gesellschaft mehr als sie ihr nützten.

 

Seine Überlegungen dürften aber nicht in Bezug zum Islam verstanden werden, betonte Sarrazin. Er wende sich gegen entsprechende Beschlüsse des AfD-Parteitags am Wochenende. „Keine Religion gehört zu Deutschland. Jeder soll nach seiner Fasson selig werden.“ In der Ausbreitung des Islamismus in Europa sehe er allerdings „ein großes Problem“.