Die Kriegsflotte Russlands soll zum Jahr 2025 durch sechs neuartige Fregatten der Admiral-Gorschkow-Klasse (Projekt 22360) ergänzt werden, wie der russische Verteidigungsminister, Armeegeneral Sergej Schoigu, am Mittwoch bei einer Konferenzschaltung mitteilte.

 

Die Schiffe würden mit modernen Waffen und neuesten Steuerungsmitteln ausgerüstet, so Schoigu. Ihm zufolge wird eine Fregatte dieser Klasse derzeit in der Nordflotte erprobt.

 

Eine Fregatte des Projektes 22350 hat eine Wasserverdrängung von 4.500 Tonnen, ist 135 Meter lang und 16 Meter breit und kann eine Geschwindigkeit von 29 Knoten entwickeln. Die maximale Fahrweite beträgt 4.500 Seemeilen. Das Kriegsschiff kann bis zu 30 Tage autonom betrieben werden. Die Besatzung zählt 180 bis 210 Personen.

 

Zur Bewaffnung der Fregatte gehören unter anderem ein 130-mm-Artilleriegeschütz A-192 Armat und 16 Marschflugkörper vom Typ Kalibr-NKE.

 

Mit Marschflugkörpern dieses Typs hatte die russische Kriegsmarine im Oktober erstmals vom Kaspischen Meer aus IS-Objekte in Syrien beschossen, die in einer Entfernung von rund 1.500 Kilometern lagen.