Die Winterausbildung der russischen Streitkräfte hat gezeigt, dass die Armee in allen strategischen Richtungen zur Erfüllung ihrer Aufgaben bereit ist, wie der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu am Mittwoch erklärte.

 

„Bei den Landstreitkräften, den Küstentruppen der Marine sowie den Luftlandetruppen wurden etwa 1.300 Kommandostabsübungen, taktische Übungen und taktische Spezialübungen durchgeführt — 35 Prozent der Gesamtzahl der für das laufende Jahr geplanten praktischen Maßnahmen“, so Schoigu.

 

Das übersteige um mehr als ein Drittel die Übungszahl des Vorjahres.

 

Die Luftstreitkräfte und die Marine-Fliegerkräfte „haben die gegenseitige Abstimmung abgeschlossen und Flüge unter Einsatz luftgestützter Waffen absolviert“, erklärte der Minister. Mehr als 3.000 Besatzungen seien für Kampfhandlungen bei beliebiger Tageszeit und auch schwierigen Witterungsbedingungen ausgebildet.

 

Seit Beginn des Ausbildungsjahres haben Militärpiloten laut Schoigu insgesamt mehr als 120.000 Stunden in der Luft verbracht. Bei den Marine-Fliegerkräften seien etwa 240 Besatzungen von Schiffen und U-Booten einsatzbereit. Die Luftlandetruppen hätten etwa 78.000 Fallschirmsprünge absolviert, darunter auch am Nordpol.

 

„Das Ergebnis der Winter-Ausbildungsperiode waren Kontrollüberprüfungen der Führungsstrukturen des Militärs, der Verbände und Einheiten. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass die Einheiten in allen strategischen Richtungen zur Erfüllung der gestellten Aufgaben bereit sind“, schloss Minister Schoigu.