Nach dem Vorwahl-Sieg des Milliardärs Donald Trump im US-Bundesstaat Indiana steht seiner Nominierung zum Präsidentschaftskandidaten der Republikaner so gut wie nichts mehr im Wege. Hauptrivale Ted Cruz ist aus dem Rennen ausgestiegen.

 

John Kasich, ebenfalls Präsidentschaftskandidat der Republikaner, hat hingegen mitgeteilt, er werde seine Kampagne auf jeden Fall bis zum Parteitag der Republikaner im Sommer weiterführen. Nach geltenden Regeln kann er aber bei dem Parteitag gar nicht aufgestellt werden, da er nur in einem Bundesstaat gewonnen hat.

 

Bei den Demokraten konnte Bernie Sanders in Indiana überraschend einen Vorwahl-Sieg erzielen. Hillary Clinton bleibt jedoch trotz dieser Niederlage mit rund 2.000 zu 1.400 Delegiertenstimmen weit vorne.

 

Zuvor hatte Donald Trump bei einer Rede im „Center for the National Interest“ in Washington dargestellt, er werde im Fall seiner Wahl zum US-Präsidenten die Beziehungen mit Russland und China in Ordnung bringen, sich mit Nordkorea einigen, die Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) völlig besiegen sowie die Lage im Nahen Osten stabilisieren.

 

Die Präsidentschaftswahl in den USA ist für den 8. November dieses Jahres angesetzt.