Zwei Tote und drei Verletzte – das ist das traurige Ergebnis einer „Abschreckungsaktion“, die fünf Mitglieder des ukrainischen Freiwilligen-Bataillons „Asker“, aktive Teilnehmer der Krim-Blockade, an der Grenze zu der Schwarzmeer-Halbinsel versucht haben.

 

Wie der ehemalige ukrainische Parlamentsabgeordnete Alexej Schurawko auf Facebook schreibt, hat sich der Vorfall in der Nacht zum Dienstag ereignet, als sich die bewaffneten und stark betrunkenen „Asker“-Mitglieder in der Wohnsiedlung Tschongar herumtrieben und „Autofahrer beim Passieren der Grenze zur Krim belästigten“.

 

Als einer der Fahrer die Raufbolde wegen ihres zügellosen und groben Benehmens zurechtwies, begannen sie, ihn zu bedrohen. Der Fahrer, dem die Situation zu gefährlich wurde, versuchte mit seinem Auto wegzufahren. Die „Asker-Helden“ versuchten, ihn einzuholen. Einer von ihnen holte eine Handgranate hervor und schrie:

 

„Ich sprenge dich in die Luft!“ Dem Fahrer gelang es zu entkommen, und der „Rächer der Krim“ steckte die Handgranate wieder in seine Tasche, vergaß dabei aber, dass er den Sicherungssplint bereits aus der Granate gezogen hatte.

 

Diese explodierte natürlich. Zwei der fünf Männer waren auf der Stelle tot, drei weitere erlitten Verletzungen und wurden in ein Krankenhaus gebracht.

 

Laut Schurawko setzt sich das Bataillon „Asker“ aus „Glückssoldaten“ zusammen, die sich der extremistischen Organisation „Medschlis des krim-tatarischen Volkes“ unterwerfen. Die „Asker“-Mitglieder haben bereits früher Provokationen an der Grenze zur Krim verübt und versucht, eine Energie- und Lebensmittelblockade der russischen Schwarzmeer-Halbinsel zu organisieren.