Es gibt keine öffentliche Meinung in der EU. Das äußerte der Präsident der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker, in seiner Rede über die Lage der Europäischen Union.

 

„Aktuell beobachten wir eine immer größer werdende Lücke zwischen den (verschiedenen – Anm. der Red.) öffentlichen Meinungen und den EU-Politikern. Bedauerlicherweise gibt es keine europäische öffentliche Meinung. Diverse öffentliche Meinungen sind immer noch nationsbezogen“, so Juncker am Donnerstag in Italien.

 

Diese Aufteilung erklärte der Politiker damit, dass „wir in Europa nicht richtig miteinander sprechen“.

 

Wenn es um EU-Probleme geht, basierten sogar Entscheidungen überzeugter Pro-Europäer auf „nationalen Reflexen, nationalen Reaktionen“.

 


​Es gebe Juncker zufolge „Vollzeit-Europäer“, wenn es auf das Nehmen ankomme, und  nur Halbzeit-Europäer, wenn ums um Geben gehe.