Das Ansehen Russlands hat sich nach Auffassung des Chefs des Auswärtigen Ausschusses des Föderationsrates, Konstantin Kossatschjow, dank der Erfolge in Syrien gefestigt.

 

„Nimmt man die internationalen Angelegenheiten, so hat sich Russlands Ansehen grundlegend gefestigt. Es hängt nicht von den amerikanischen (neidischen?) Einschätzungen, sondern unter anderem davon ab, was uns real in Syrien gelungen ist … Aber auch von dem jüngsten glänzenden Konzert in den Ruinen von Palmyra. Eine tiefe Verneigung. Und aufrichtiger Beifall“, schrieb Kossatschjow auf seiner Facebook-Seite.

 

Er kommentierte auch die Äußerung des Pressesprechers des Weißen Hauses, Josh Earnest, wonach das Ansehen der Russischen Föderation vom Ausgang der Versuche zur Regelung in Syrien abhänge.

 

„Earnest zufolge geht es ausschließlich um Russlands Ansehen. Das Ansehen der USA hängt von gar nichts ab und schon gar nicht von den Ergebnissen der Versuche zur friedlichen Regelung des Konflikts in Syrien, der … gerade von außen her unter direkter Einmischung Washingtons geschaffen worden war, das die legitime Macht Syriens schon 2011 als illegitim erklärt und das Land somit in einen Bürgerkrieg gestürzt hat“, schrieb der Außenpolitiker.

 

Die USA seien ein Land, welches die kollektive Sicherheit wie in einem Flugzeug in Klassen unterteile:

 

„In der ersten Klasse fliegen nur die Auserwählten, in der Business Class jene, die es bezahlen können, und in der Economy Class alle anderen. Die Nato ist die erste Klasse, die Loyalen sind die Business Class. Alle übrigen müssen sehen, wie sie irgendwie ans Ziel gelangen“, betonte Kossatschjow.