Trotz der Waffenruhe in Syrien sind mehr als 70 zusätzliche Kämpfer und drei mit Munition beladene Lkws aus der Türkei zur Verstärkung der Al-Nusra-Front in die syrische Stadt Anadan nordwestlich von Aleppo verlegt worden, wie aus einer Mitteilung des russischen Zentrums zur Aussöhnung der Konfliktparteien in Syrien hervorgeht.

 

Bei Mörser- und Raketenangriffen auf Aleppo, die seit über einer Woche andauern, sind bereits mehr als 100 Zivilisten ums Leben gekommen. Bei einem Raketenangriff der Rebellen am vergangenen Dienstag auf ein Krankenhaus in der umkämpften Stadt Aleppo sind mindestens zehn Menschen getötet worden.

 

In der Nacht auf den 5. Mai war in Aleppo eine neue Feuerpause in Kraft getreten, das sogenannte „Regime der Stille“. Der Waffenstillstand in Aleppo wurde am 7. Mai auf Initiative Russlands um weitere drei Tage verlängert.