US-Außenminister John Kerry lobt das Vorgehen Russlands in Syrien. Moskau habe damit über 10.000 Leben gerettet. Deutsche Medien und Politiker sehen das ja bekanntlich anders und dämonisieren stets die Russen.
 
Während in Deutschland sowohl Medien als auch Politiker versuchen den Einsatz der russischen Streitkräfte in Syrien zu dämonisieren, um sich beim amerikanischen Bündnispartner einzuschleimen, reagiert US-Außenminister John Kerry mit lobenden Worten auf den humanitären Einsatz in Syrien. Der US-Politiker würdigte den Einsatz der russischen Streitkräfte in einem Interview mit CNN.

 

Seit 2011 tobt ein bewaffneter Konflikt in Syrien, der laut UNO-Angaben bereits mehr als 220.000 Todesopfer gefordert hat. Den Regierungstruppen des syrischen Präsidenten Bashar al-Assad stehen islamistische Terrormilizen gegenüber, die verschiedenen bewaffneten Gruppierungen angehören. Diese Gruppierungen werden von den westlichen Leitmedien teils widersprüchlich bewertet.

 
Mal sind sie die Verbündeten, mal die bösen Terroristen, je nachdem welche Ziele die russischen Luftstreitkräfte gerade bekämpfen. Seit dem 27. Februar wurde nun eine Feuerpause erreicht, die laut dem amerikanischen Außenminister vor allem Russland zu verdanken ist.
 
„Ohne Russland hätten wir keine Feuerpause erreicht. Ohne jede Übertreibung wurden Zehntausende Menschenleben gerettet“, sagte Kerry. Nach seinen Angaben waren vor Beginn der Waffenruhe täglich rund 200 Menschen gestorben. Die Menschen hätten jahrelang keine Hilfsgüter bekommen. „Jetzt haben fast eine Million Menschen humanitäre Hilfe bekommen“, so seine Worte im Interview mit CNN laut der Nachrichtenagentur Sputnik.

 


 
Bereits zuvor lobte Kerry den Einsatz Russlands, ohne dabei seine eigenen Truppen nicht zu vergessen. Auch wenn man von einem Konflikt zwischen Russland und Amerika ausgehen muss, so sind die Worte von John Kerry weitaus ehrlicher als die schleimenden Sprüche von so manchem Regierungspolitiker oder CDU-Abgeordneten, die sich durch solche Äußerungen Vorteile bei den Amerikanern erhoffen.

 

 

Von Christian Saarländer