Das Bundeskriminalamt (BKA) ist bislang 369 Hinweisen auf mögliche Terroristen unter Flüchtlingen in Deutschland nachgegangen. In 40 Fällen würden förmliche Ermittlungen geführt, teilte das BKA der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ mit. Im Januar war noch von 244 Hinweisen und 19 Ermittlungsverfahren die Rede.

 
Zu den Vorwürfen gehörten die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung und die Vorbereitung einer schweren Straftat. Das Bundeskriminalamt betonte, dass die Terrorgefahr in Deutschland und Europa hoch bleibe:

 

„Weitere Anschläge islamistischer Terrorzellen sind nicht auszuschließen.“

 

Konkrete Hinweise auf Anschlagspläne lägen den Behörden derzeit aber nicht vor.