Die Behörden des Bundeslandes Niederösterreich drängen auf ein Ende der EU-Sanktionen gegen Russland.

 
Für Nieder Österreich ist Russland zu einem der größten Märkte geworden. Allerdings ist die Situation wegen der anti-russischen Sanktionen kompliziert, in deren Folge der Export von Niederösterreich nach Russland um 30 Prozent zurückgegangen.
 
Sie schaden derzeit mehr als sie nützen. Zudem sieht man viele Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Russland.

 

«Die letzten Jahre haben bewiesen, dass die Sanktionen gegen Russland nicht gewünschten Effekt herbeigeführt haben. Deswegen hoffe ich, dass die Sanktionen gegen Ende Juni auslaufen», so ein Mitglied der Wirtschaftskammer laut der Agentur Sputnik.

 
Es wird erwartet, dass nach der Aufhebung der Sanktionen, den Handel zwischen den Niederösterreich und Russland von 250 € Millionen zu 500 Mio. € steigen wird.
 

«Ich glaube, dass Niederösterreich einen sehr guten Ruf hat, denn die russische Regierung die Unternehmen unterstützt, die hier arbeiten. Auch die Tatsache der Ankunft der russischen Delegation beweist, dass Russland an Zusammenarbeit mit dem Niederösterreich interessiert ist», sagte Hans Pentz, der Vorsitzender des lokalen Gesetzgebungsorgan.

 

Dies ist nicht das erste Mal, dass die europäischen Politiker und Geschäftsleute zur Aufhebung der Sanktionen gegen Russland aufgefordert haben.